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OpenAI erweitert Datenschutz für sensible Unternehmensdaten

Unternehmen möchten KI zunehmend auch für Prozesse einsetzen, in denen sensible Daten verarbeitet werden. Genau hier liegen häufig die größten Bedenken. OpenAI erweitert nun seine Datenschutzoptionen und ermöglicht bestimmten API-Kunden, auch leistungsfähige KI-Modelle mit „Zero Data Retention“ zu nutzen.

Was bedeutet Zero Data Retention?

Bei Zero Data Retention, kurz ZDR, werden Eingaben und Ausgaben nach der Verarbeitung nicht dauerhaft bei OpenAI gespeichert.

Das ist insbesondere für Unternehmen interessant, die über eine API eigene KI-Anwendungen entwickeln oder KI in bestehende Prozesse integrieren und dabei mit vertraulichen Informationen arbeiten.

Grundsätzlich verwendet OpenAI Daten aus seinen Business-Produkten und der API bereits nicht zum Training seiner Modelle, sofern ein Unternehmen dem nicht ausdrücklich zustimmt. Mit Zero Data Retention kommt eine weitere technische Schutzmaßnahme hinzu.

Sicherheitsprüfung ohne dauerhafte Speicherung

Gleichzeitig arbeitet OpenAI an sogenanntem „Private Safety Processing“. Dabei sollen Sicherheitsmechanismen weiterhin prüfen können, ob ein Modell beispielsweise missbräuchlich verwendet wird, ohne dass dafür die eigentlichen Unternehmensdaten dauerhaft gespeichert werden müssen.

Damit versucht OpenAI, zwei Anforderungen miteinander zu verbinden: den Schutz sensibler Daten und die notwendige Überwachung leistungsfähiger KI-Systeme.

Interessant für KI in internen Prozessen

Für Unternehmen wird diese Entwicklung vor allem dann relevant, wenn KI über den klassischen Chat hinaus eingesetzt wird.

Denkbar sind beispielsweise Anwendungen, die interne Dokumente analysieren, Kundenanfragen verarbeiten oder Informationen aus Unternehmenssystemen zusammenführen. Je tiefer KI in solche Prozesse integriert wird, desto wichtiger wird die Frage, was mit den verarbeiteten Daten passiert.

Datenschutz bleibt Aufgabe des Unternehmens

Zero Data Retention bedeutet allerdings nicht automatisch, dass eine KI-Anwendung DSGVO-konform ist.

Unternehmen müssen weiterhin prüfen, welche Daten verarbeitet werden dürfen, welche Rechtsgrundlage besteht, welche Verträge mit Anbietern notwendig sind und wer auf die jeweiligen Systeme zugreifen kann.

Fazit: Technische Datenschutzoptionen für KI werden besser. Damit können auch Anwendungsfälle interessant werden, die Unternehmen aufgrund sensibler Daten bislang ausgeschlossen haben. Eine eigene Datenschutz- und Sicherheitsprüfung ersetzen diese Funktionen jedoch nicht.

Quellen: OpenAI

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